Haushaltsrede zum Haushalt 2017


Der Haushalt ist seit dem vergangenen Jahr strukturell ausgeglichen, aber gegenwärtig nur mit den Mitteln aus dem Stärkungspaktgesetz und den vom Rat beschlossenen erheblichen Belastungen für die Werler Bürger. Es muss die stetige Haushaltssanierung unter der Berücksichtigung der nun bis 2020 degressiv erfolgenden Zuweisungen von Mitteln aus dem Stärkungspakt beibehalten werden. Ab 2021 muss der Haushaltsausgleich aus eigener Kraft gelingen. Dies kann nach dem vorliegenden Entwurf des Haushaltsplanes 2017 gelingen. Von Anfang an tragen die Hauptlast der Entschuldung die Bürger der Stadt Werl über die Grundsteuer B. Die vollständige Haushaltsrede finden Sie hier.

Haushaltsrede zum Haushalt 2016


Seit 1994 konnte die Stadt Werl keinen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Der diesjährige Haushalt (2016) ist zwar strukturell ausgeglichen, aber nur mit den Mitteln aus den Stärkungspaktgesetz und den vom Rat beschlossenen erheblichen Belastungen für die Werler Bürger. Aber die finanzielle Krise der Stadt Werl ist nicht beendet. Die nächsten Jahre, besser Jahrzehnte, werden geprägt sein von sparsamster Haushaltsführung. Dennoch werden weiterhin große Anstrengungen, das heißt Belastungen für die Bürger, erforderlich sein. Nur bei Einhaltung äußerster finanzieller Disziplin werden weitere Steuererhöhungen möglicherweise vermieden werden können. Lesen Sie die vollständige Haushaltsrede, die am 26. November zur Verabschiedung für 2016 von Siegbert May im Ratssaal der Stadt Werl gehalten wurde.

Liebe Werler Bürgerinnen und Bürger,


die neue Ratsperiode 2014 bis 2020 ist gestartet. Der Haushaltsplan 2015 wurde vom Bürgermeister vorgelegt und wurde gestern am 20. November 2014 verabschiedet. 

Die SPD hielt mit Karl Joseph Lippold als einzige Partei eine kaum ernst zu nehmende "Märchenrede", nach der die Einnahmen (Steuern) gesenkt werden sollen, dafür die Ausgaben aber dringend zu erhöhen sind. Neue Projekte müssten dringend anvisiert und realisiert werden, Sparmaßnahmen auch kleinster Art seien Teufelswerk, dafür sollte lieber die Anzahl Mitarbeiter im Rathaus erhöht werden, natürlich verbunden mit einer ordentlichen Gehaltserhöhung!?! - War es eine vorgezogene Büttenrede? Die SPD glaubt selbst nicht daran und stimmt dem Haushalt merkwürdigerweise doch zu.

Eine ernst zu nehmende Rede wurde von Siegbert May, dem Fraktionsvorsitzenden der BG gehalten. Er steht zu dem Bemühen der Stadt, mit Hilfe des Stärkungspaktes einen Haushaltsausgleich anzustreben, warnt aber ausdrücklich davor, jetzt über Steuersenkungen nachzudenken und in der Sparpolitik nachlässig zu werden. Die BG stimmt dem Haushalt 2015 zu, legt aber besonderen Wert darauf, dass in den nächsten Jahren mit den dann endlich vorliegenden Jahresabschlüssen 2012, 2013 und 2014 noch genauer geplant werden muss. 

Lesen Sie seine untenstehende Haushaltsrede, wenn Sie sich wirklich für das Wohl und Wehe der Stadt Werl interessieren.

Dieter Riewe

Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Werl