Frage der Woche: Wie wollen Sie junge Wähler motivieren?


Junge Wähler sind die Zukunft. Die Zukunft in der Politik und der Welt im Ganzen. Politik wird dort aber oft als abgehoben und weit entfernt empfunden, oft auch als rückständig. Das sind wir mit unserem Team aber nicht. Das wollen wir beweisen. Die Ziele der jungen Generation sind mutiger und forscher als viele es von sich selbst kennen. Die Kommunikationswege sind anders und neu. Auch wir nutzen immer öfter soziale Medien um eine Brücke zu bauen. Zusätzlich gehen wir in die Innenstadt und suchen das Gespräch. Auch im Bekanntenkreis. Wir wollen die Jugend mehr in die politische Arbeit einbinden. Wir wollen mehr von Ihnen erfahren. Wir wollen von den Tugenden der Jugend profitieren und sie können es ebenso von uns. Wir wollen die jungen Wähler ernstnehmen, Ihre Ziele mit unseren Plänen übereinanderlegen und schauen was wir gemeinsam erreichen können. Kultur- und Freizeitangebote zu schaffen, gehört ebenso dazu, wie für eine gemeinsame und sichere Zukunft auf unserem Planeten zu kämpfen.

Frage der Woche: Wie machen Sie Wahlkampf in Coronazeiten?


Das Corona-Virus ist in der Welt. Kommunale Politik ist Demokratie in direkter Form.Von Person zu Person sollen verschiedene Meinungen ehrlich angesprochen und verhandelt werden. Das wird durch das Virus behindert.Es ist hoch infektiös. Abstand und Masken sind Schutz. Dies wird der Demokratie keinen Abbruch tun! Mein Weg, die Menschen zu bewerben, besteht darin, auf die geleistete politische Arbeit zu verweisen und realistische Vorschläge für die Zukunft zu machen. Das machen wir über Texte oder Bilder, die wir über den Postweg, das Internet, die Medien und Plakate bekannt machen werden. Wahlkampf mit engen Kontakten, das ist nicht zu verantworten. So hoffen wir auf die Früchte unserer langen politischen Arbeit in Werl und in Gremien des LWL in den vergangenen Jahren. Viele Menschen verstehen diese Situation.

Frage der Woche: Wie wollen Sie den ÖPNV verbessern?


Auch wir als BG-Werl beobachten eine Unzufriedenheit der Bürger mit dem ÖPNV und sehen ihn teilweise als ineffektiv an. Die Systeme Bus, Bahn und Fahrrad seien nicht genug aufeinander abgestimmt. Die BG-Werl fordert eine Analyse der gegenwärtigen Situation. Ziel muss es sein, durch eine Optimierung der Buslinien in Bezug auf Fahrtrichtung, Strecke und Auslastung insgesamt kürzere Fahrzeiten zu erreichen. Wir brauchen eine engere Taktung für wirklich nachgefragte Strecken. Eine weitere Möglichkeit wäre der langfristige Umstieg auf deutlich kleinere Busse oder ein Shuttlesystem, das auch bei aktuellem Bedarf spontan in Anspruch genommen werden kann. Außerdem fordern wir, dass die langfristige Planung des ÖPNV sich zum Ziel setzt, den Bürgern sein Angebot kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dies hat nicht nur eine soziale Komponente, sondern ist alleine schon aus umwelt- und klimapolitischer Sicht eine Grundvoraussetzung für eine sichere Zukunft der nächsten Generationen.